An alle die es noch nicht wissen…

14 12 2009

Wir sind wieder Zuhause! Genau genommen sind wir sogar schon seit 2 Wochen Zuhause. Ihr fragt euch bestimmt, wie das passieren konnte. Das war eine extrem gezwungene Spontan Aktion. Wir hatten die Wahl zwischen Geld ausgeben und bleiben oder Heimfahren. Wir haben uns für letzteres entschieden.

Mehr werde ich hier auch nicht verraten. Wer mehr wissen will, kann uns eine E-mail schreiben. Vielleicht finde ich ja demnächst die Lust hier etwas mehr zu Berichten. Im Moment, fehlt uns einfach die Motivation dazu. Außerdem wissen es die meisten sowieso schon.

Also nicht übel nehmen. Ich werde jede E-Mail beantworten, wenn eine kommen sollte.
Ich weiß, das ist nicht die richtige Art so einen Trip zu beenden. Bloß ist der Trip noch lange nicht zu ende. Wir halten euch auf dem Laufendem….

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gruß

Sandra & Kosta back in Germany.



Palmen und Tiere im Nichts…

21 11 2009

Zeit für die Wege und Strassen die nicht jedermann benutzen kann. Vom Ayers Rock ging es direkt zum Finke George NP. Der Track verlief an Stellen im Flußbett des Finke Rivers. Leider war kein Wasser zu sehen Weit und Breit. Dafür gab es geile Abfahrten in den Fluß und wieder geile Auffahrten aus dem Fluß Raus.

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Und Tiere gab es auch jede Menge. Es waren vielleicht keine Speziellen Tiere, aber die haben gereicht um uns ein bisschen Freude zu machen. So paar Esel im nichts sind auch ne feine Sache

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oder so nen Extrem dicken Bullen sieht man auch nicht alle Tage:

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Das Viech Stand 3 Meter von unserm Auto weg. Ich hab auf jedenfall angefangen zu schwitzen. Was ein Männliches wesen ; )
Übernachtet wurde dann auch im Flußbett. Haben eine schöne Sandige stelle gefunden, weil sonst bestand das ganze Bett nur aus dicken Steinen.

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Am nächsten war der Trip dann auch so gut wie zu ende. Wir haben uns von Ben und seinen Kumpanen getrennt, weil bei ihm hats aus dem Radlager angefangen zu siffen. Unser Auto jedoch musste uns noch an einen Speziellen Ort bringen: Palm Valley.
Da sollen nämlich Palmen stehen die gibt es nirgends wo anders auf der Welt.



KATA TJUTA-ULURU-all die Touristen schauen zu…

21 11 2009

Eins vorne Weg. Diese Steine sind der Hammer! Auf Bildern ist das alles schön und gut, aber wenn man davor steht sieht der rote Hügel dann doch gigantisch aus.  Kein Wunder das so viele Touristen hier hin Pilgern und das der National Park eher wie ein Freizeitpark rüber kommt. Aber letztendlich sind wir genau solche dämlichen Touristen die sich nen geilen hügel angucken. Der einzige unterschied: Wir machen das ganze zum Schnäppchen Preis!

Da wir gegen Abend endlich nach hunderten von Kilometern angekommen sind, hat es sich angeboten beim Sonnenuntergang an den Olgas (Kata Tjuta) den Tag aus klingen zu lassen.

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Natürlich haben die harten unter uns ( Stefan,Sandra,Greg,Kosta) noch schnell vor Sonnenuntergang den Vally of the Winds Track gemacht. 7 km Wander auf einem anderen Planeten. Ich dachte ich wäre irgendwo im King Kong Szenario. Fehlten nur noch die Dinosaurier. 

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Zwar der Track recht anspruchsvoll mit etwas klettern und so, aber wir waren extrem Glücklich das wir es gemacht haben. Für mich haben die Olgas nämlich mehr zu bieten als der Uluru (Ayers Rock).



Ein Jahr Australien!!!!!!!!!!!

13 11 2009

Ja ich weiß der Beitrag kommt zu Spät. Ging aber leider nicht früher… Trotzdem haben wir Grund zu feiern, denn wir sind 1 Jahr in Australien.

Und nichts hat sich geändert….

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Sandra & Kosta



West McDonald Ranges.7 Deutsche und ein Belgier

13 11 2009

Die Truppe ist Komplett., die Autos sind Voll getankt mit Opal Unleaded (Benzin ohne Geruch,Aboriginies schnüffeln gern) und der Kühlschrank voll mit Fleisch. Bier brauch kein Mensch! Ab gehts zum Ayers Rock und alles was auf dem Weg liegt.

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Grade mal im National Park angekommen wurde sofort nach der nächsten 4WD Gelegenheit gesucht. Ein unscheinbarer weg führte von der Straße weg. Ein Schild das keiner so recht verstand und bock auf geschüttel hat uns dann dazu bewegt diesem Weg zu folgen. Wir wurden nicht enttäuscht, auch wenn es eine Sackgasse war. Der Weg folgte einem Flußbett und war die Service Road für den Larapinta Trail (228 km Wanderweg). Das nenn ich mal extrem 4WD. Hier hatte ich mehr Angst das mein Karren auseinander fliegt als am Cape. Wenn die Bäche und Flüße jetzt noch Wasser führen würden, währe es glaube ich unmöglich gewesen da durch zu kommen.

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Haben uns ein schönes Plätzchen im Busch gesucht und waren glücklich.

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Wir haben nicht erwartet das dieser National Park so Riesig ist. Also haben wir uns entschlossen direkt zum Ayers Rock zu fahren und den Rest evtl. auf dem Rückweg nach dem wir den Finke georg 4wd Track gemacht haben.



ab in den Süden, quer durchs Nichts…

13 11 2009

So nun wir auch diese Farm hinter uns gebracht. Ich muss sagen dieses mal konnte man es gut ertragen. Hat sogar ab und an Spaß gemacht. Das lag aber wohl eher daran, das wir dieses mal bessere Positionen hatten.

Jedenfalls sind wir wieder On the Road Richtung Süden mit zwischen Stop in Alice Springs. Warum fahren wir eigentlich wieder runter,fragt ihr euch. Ganz einfach. Wir wollen Ayers Rock auf jeden fall sehen, bloß liegt dieser Ort sehr Zentral in Australien. Somit ist ein Umweg unvermeidbar. Und bei der Gelegenheit düsen wir auch gleich nach Sydney um mit der ganzen Mango Farm Truppe Weihnachten und Sylvester zu feiern. Von da aus gehts dann richtung Westen.

Wie ihr schon mit bekommen habt sind wir dieses mal nicht alleine unterwegs. 2 nette Kerle begleiten uns. Stefan und Greg wollten mit uns bis nach Melbourne kommen. Sehr gut weil geteilter Sprit ist nur besser für uns…

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Plan war, das wir uns in Katherin mit Ben,Cindy,Kathrin und Thomas wieder Treffen ( alle Deutsch). Bloß ist ihm auf dem Weg die Kupplung kaputt gegangen und er musste zurück nach Darwin. Wir wollten uns dann in Alice Treffen. Haben uns extra viel Zeit gelassen für die 1500 km. Und los ging das Penner leben….



auch die längste Saison ist mal zuende…

1 11 2009

obwohl die Mango Siasion dieses Jahr sehr schlecht war, war sie für uns nach 5 Wochen Arbeit wieder vorbei..

In dieser Zeit haben wir viele Leute kennen gelernt und Freundschaften geschlossen. Zur Hauptsaison waren wir ungefähr 50 Leute, aus den unterschiedlichsten Ländern: Thailand, Deutschland, Belgien, Irland, Schottland, England, Schweden, Holland, Spanien, Frankreich, Australien und Italien..

Wie von der Chefin versprochen, gab es am letzten Abend eine dicke Abschiedsparty, mit Alkohol auf Kosten des Hauses..

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alle betrunken, bis auf die Chefin :D

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ein Gruppenfoto der Picker

und eins der Packer

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da wir unendlich viele Fotos von dieser Farm haben :) gibt es dafür auch einen extra Ordner in der Galerie :D

die nächsten drei Tage haben wir dann auf einem Campingplatz in Darwin verbracht, denn es soll jetzt Richtung Süden weitergehen..

mit im Gepäck wieder 2 unserer Kollegen. der Deutsche Stefan und der Belgier Gregori.. zunächst treffen wir uns mit einem Haufen alter Arbeitskollegen in Kathrine wieder um uns richtig zu verabschieden, denn die einen fahren nun Richtung Westen und die anderen, ebenfalls mit 4WD, kommen mit uns nach Alice Springs, ins Herz Australiens..



Kakadu und Litchfield NP

1 11 2009

Wir hatten gerade eine Woche gearbeitet, als uns gesagt wurde, dass jetzt erst mal für

eine Woche Pause wäre.  Aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse (!!) brauchten die Früchte noch einige Tage um zu reifen. Kein Problem für uns, da wir ja die umliegenden Nationalparks noch besichtigen wollten.

Mit dabei waren CIndy und Stefan, zwei unserer Arbeitskollegen, sodass wir dann endlich mal unser Bett zusammen klappen konnten, um die hinteren Sitzbänke zu nutzen  :) hat sich also gelohnt, das Bett klappbar zu bauen..

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Höhlenmalerei

 

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JIm JIm Falls- unser Highlight im Kakadu NP,leider kein Wasser geflossen…. zu trocken.

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die Florence Falls im Litchfield Nationalpark

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unser erstes Buschfeuer…

Das waren 5 Tage geballte Action. Hier haben wir das erste mal erfahren wie nervig Fliegen sein können. Die Dinger kriechen dir in jedes loch das du am Kopf hast.
Muss man erfahren haben. Alles in allem ein Super Trip. Wenn ich jetzt die Wasserfälle sehe, will ich wieder zurück… mir ist so heiß, hier in Alice Springs…

 

das wars auch schon, mehr Fotos findet ihr in der Galerie..



Tou´s Garden – Ein Ort zum verweilen…

12 10 2009

Wie viele bestimmt schon gemerkt haben gab es in letzter Zeit keine Beiträge mehr. Und viele können sich auch denken warum. Wir arbeiten nämlich wieder mal. Diesmal auf einer Export Mango Farm mit 32000 Bäumen. Wir haben noch nie so eine Riesige Farm gesehen.
Im Moment leben hier 50 Backpacker aus allen möglichen Ländern. Endlich sind wir gezwungen englisch zu reden. Wenn man überlegt das wir schon ein Jahr hier in Australien sind und unser Englisch immer noch Lücken hat, könnt ich anfangen zu weinen. Hier zumindest kann es nur besser werden.

Leider ist die Mango Saison dieses Jahr ein echter Reinfall gewesen. Da es Nachts zu kalt ist ( 25 °) braucht die Mango länger zum Reifen. Das heißt für uns wir haben öfter mal paar Tage frei. Was und aber überhaupt nicht passt, weil es uns nämlich Geld kostet hier zu bleiben. Ebenso kostet es Geld die Farm für paar Tage zu verlassen. Deswegen sind freie Tage ein extremes Verlust Geschäft. Das sagt einer der sich in Deutschland geweigert hat an Wochenenden zu arbeiten und Überstunden so gut es geht zu vermeiden versuchte. In dieser Hinsicht hat uns Australien extrem verändert.



Nachtrag: From East to West

20 09 2009

Nun ist es endlich so weit. Wir verlassen nach langer Zeit die Ostküste und begeben uns auf Neuland. Die Ostküste ist jetzt aber auch mehr als durch gelutscht. Es gibt nichts mehr das ich da noch mal sehen müsste oder wollte. Auch wenn wir komplett NSW (Sydney) und Victoria nur aus dem Auto gesehen haben muss ich diese Flecken von Australien nicht noch mal genauer unter die Lupe nehmen.

Städte gibt es in Deutschland zu hauf, dafür brauch man nicht 16000km fliegen. Und so anders ist es hier auch nicht .
Aber da wo wir jetzt hin kommen ist es krass anders.
Wir sind von Mareeba aus direkt auf den Savanah Way der eigentlich bis Broome im West Australien geht. Erst mal soll es aber nur bis Darwin im Northern Terretory gehen.

Dieser Staat ist fast so groß wie Deutschland und mit grade mal knapp 300000 Leuten stark unter besiedelt. Hier haben wir die meisten Aboriginies gesehen und auch die meisten Känguruhs.

Nach nur paar Kilometern hat sich der Asphalt dann auch komplett verabschiedet. Was jetzt kam hat uns and Cape York erinnert. Auto schrottende Schotter Strasse. Staub der so penetrierend ist, das man kaum noch ein Fleckchen findet das nicht Rot ist. Das war die Strasse für die nächsten 1000 km.