Nachtrag: Schnorcheln im Reef

20 09 2009

Es war klar, das wir irgendwann mal nicht drum herum kommen würden. Man kommt ja schließlich nicht an jeden Ort der Welt, wenn man im Auto unterwegs ist. Unser Auto ist vielleicht durch Flüsse gefahren usw., aber zum Reef konnte es uns Trotzdem nicht bringen. Somit mussten wir in den saueren Apfel beißen und uns den Touristen Massen anschließen. Eine TOUR Stand auf dem plan.

Bloß welche? Es gibt hier viel zu viele. Gut das wir Sparfüchse sind und somit die günstigste genommen haben. Lag aber wahrscheinlich auch daran, das Maria uns diese Tour wärmsten’s empfohlen hat. Wir sind mit entsprechend niedrigen Erwartungen an die Sache ran gegangen. Die Tour an sich konnte nicht wirklich begeistern, aber dafür das Great Bearrier Reef um so mehr. Darum ging es auch.

Das Boot an sich konnte schon gut was her. Leider oder besser Selbstverständlich wurden die Segel nicht gehisst .
Der Tag fing bewölkt an, aber das hat sich nacht paar Stunden dann auch erledigt. Erste Sahne Wetter

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Nach paar Stunden fahrt waren wir dann da.

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wenn die Arbeit ruft…

12 09 2009

wir haben ueberraschend Arbeit auf einer grossen Mango Farm gefunen und werden hier bis zum Ende der Saison bleiben! Die Farm zahlt unfassbar gutes Geld. Ich bin im Packing Shed ziemlich gut vor der Sonne geschuetzt und arbeite im Schnitt 9-11 Stunden am Tag, waehrend Kostik mit einem umfunktionierten Bagger die Bins (also die Kisten mit den Fruechten) vom Feld zum Shed und wieder zurueck bringt und im Schnitt 12-12,5 Stunden am Tag arbeitet. Das klingt sehr hart, ist es aber gar nicht, denn wir wohnen hier in einer ueberdimensionalen WG, zusammen mit allen Angestellten und der sehr liebenswerten Chefin und ihrem Ehemann.Sie kommt aus dem Asiatischen Raum, und hat ziemlich klare Vorstellungen wie der Laden hier laufen soll. Beide sind wahsninnig freundlich. Es gibt 2 Hausangestellte: eine Putzfrau, eine Koechin(!!!!), die uns morgens, mittags und abends mit asiatischen Koestlichkeiten versorgt und wir muessen nur unseren Teller + Gabel + Messer spuelen! Wahnsinn, welch ein Luxus. Das ist natuerlich nicht kostenlos, dafuer aber die Waschmaschine, das Internet und die Klimaanlage im Zimmer, der riesen Fernseher mit Soundanlage und mind. 200 DVDs, ebenso die riesen Anzahl an Buechern in der Leseecke!



Und wieder nach Unten…

5 09 2009

Jetzt da wir oben waren, wollten wir die Gegend hier ordentlich erkunden. Nachdem wir zum besagten Schild gewandert sind und die Nacht auf einem Ruinen Campingplatz verbracht haben, haben wir uns am nächsten Tag Summerset Beach vorgeknöpft.

Alles was wir da zu sehen bekommen haben, wollten wir auch gleich wieder nicht sehen. Total zu gemüllte Strände! Alles sieht aus, als ob dieser ganze Teil Cape Yorks jedem am Arsch vorbei geht. Wir wollten noch ein Stück weiter fahren, hatten dann aber extrem mit Tiefem Sand zu kämpfen. So tief das wir uns mehrmals festgefahren haben.

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Hier kam man nur mit Low Range und Momentum durch. Hatte man den falschen Gang drin, konnte man gleich nach wenigen Metern die Snatch Strap raus krammen. Ich fand es Geil. Hier haben wir dann noch mal ordentlich geschwitzt. Leider ging es auf einmal nicht mehr weiter. Vor uns lag eine riesige Sand Düne. Da hörte der Spaß dann auch leider auf. Egal hatten ja das Stück zurück. Gleich noch mal das ganze Stecken bleib gedöns … einfach Traumhaft…



Old Telegraph Teil 3: THE TIP

1 09 2009

Nun da der Gunshot Creek hinter uns lag, dachten wir uns es gäbe nichts mehr wirklich schweres. Da die Trockenzeit doch schon weit fortgeschritten ist sind auch viele Creeks komplett ausgetrocknet.Bloß haben wir da total falsch gelegen. Alles was jetzt kam, war um einiges geiler als der Gun-Shot Creek. Plötzlich sind die übrig gebliebenen Creeks auch mal etwas tiefer.

Direkt am Morgen hatten wir ein schönes Exemplar vor uns. Zuvor aber noch schnell zu den Elliot Falls/Twin Falls ne runde Schwimmen gehen. Das Wasser ist Kristall Klar und entgegen unsere Erwartungen doch recht warm. Einfach herrlich. Das hier ist paar Meter Fluß aufwärts von den Twin Falls. Und hier mussten wir auch durch. Haben hier dann auch mal paar Stunden verbracht mit Festfressen und wieder rausziehen.

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Da Martin als erster durch ist, hatte er auch die meisten Probleme. Diesmal haben wir uns nämlich entschieden nicht den Chicken way zu wählen.Als wir einen ersten Blick auf das ganze werfen wollten hat uns ein älterer Herr abgeraten die rechte line zu nehmen. “Ihr bleibt auf jeden fall stecken, ist unmöglich da lang zu fahren”… hat uns dann noch den Chicken weg gezeigt und ist wieder verschwunden. Ne du! Diesmal will ich stecken bleiben. Wofür hab ich mir ne Snatch Strap gekauft?



OTL vom Feinsten Teil 2 : GUNSHOT CREEK

31 08 2009

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Der Creek auf den wir alle sehnsüchtig gewartet haben. Der Creek den man immer zu sehen bekommen hat, wenn man was übern OTL gelesen hat.
jetzt kommen wir nämlich zu dem Teil an dem man anfängt zu schwitzen wenn man vor der Abfahrt steht.

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Wir haben eine Postkarte auf der genau diese Stelle zu sehen ist, und da ist der Boden locker noch über einen Meter höher. Hier hat sich die Jahre über ordentlich was abgetragen. Hier sieht man 3 Mögliche Abfahrten. 2 Sind noch etwas versteckt

Wie bereits erwähnt sind viele Wege mittlerweile unfahrbar geworden. Es gibt mit Sicherheit noch Freaks die mit ihren aufgemotzten Nissan Patrols und Suzuki´s da hoch und runter pfeffern, für solche wie uns gibt es dann die so genannten “Chicken Wege” . Unser Auto ist ja nicht so das Hardcore Gerät wie ich es gern hätte.Wir würden bei jeder abfahrt augenblicklich mit der Achse auf setzten, weil die Spurrillen viel zu tief sind.



Old Telegraph Track vom Feinsten Teil 1

29 08 2009

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Hier seht ihr warum das Ganze Old Telegraphen Track heißt. Das war mal die Service Strasse für diese Telegraphen Masten. Jetzt ist es nur noch purer Spaß da lang zu fahren.Das gute ist nämlich das sich keiner um dieses Stück Strasse kümmert. Somit sind die Bedingungen jedes Jahr unterschiedlich.Ist ein Weg komplett schrott wird halt quer durch den Busch gefahren. Affen geil… ; )

Selbst die ersten Meter auf diesem Track haben uns ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert.Ein Adrenalin Stoß nach dem anderen. Weil nach grade mal paar Kilometern kam schon die erste Abfahrt.
Jedoch wird davor erst mal alles abgecheckt. Man muss schon ein wenig bekloppt sein, aber trotzdem immer noch bisschen Verstand aufweisen können.

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Schon an der ersten abfahrt haben wir bemerkt das die Grenzen unsere Karren schnell erreicht sind. Einfach zu lang und zu schwer um richtig Spaß zu haben. Aber hej…, wäre doch zu einfach mit nem Spass mobil da runter zu eiern. Wir haben doch die Herausforderung gesucht und wurden in keinster weise enttäuscht. Was uns aufgefallen ist, ist die Tatsache das wir wahrscheinlich die Jüngsten hier oben wahren. Sonst gab es nur Rentner weit und breit. Hier fängt man halt erst an zu leben wenn man Rente bezieht. In Deutschland gilt man mit 50 schon als Tot…Ich find die Opas und Omas die sich in Camper Trailer zwängen und dermaßen harte Strassen fahren unglaublich. Nichts da mit dauer Camper auf nem Campingplatz…(achtung ich übertreibe ein wenig ; ))



Cape York die Zweite…

29 08 2009

Diesmal wollten wir nichts riskieren und sind erst mal komplett hoch gefahren. Das Ziel war der Telegraphen Track. Alles andere musste warten bis wir den Track gemacht hatten.
Wir haben ohne Probleme unser erstes Etappen Ziel erreicht. Die Split Rock Galerie. Das sind Höhlen Malereien von Aborigienes vor ,natürlich wie auch anders zu erwarten, hundert Tausenden von Jahren.Geil war es trotzdem, zumal wir das Ganze komplett für uns allein hatten. Sind nämlich gegen Abend dort angekommen und haben uns auch gleich entschieden dort auf dem Parkplatz zu Campen.

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Selbstauslöser sind eine feine Sache ; )
Auf dem Weg durften wir noch die Atemberaubende Landschaft hier oben bestaunen. Und zufälliger weise sogar vom BOB´s LOOKOUT.
Fühl dich geehrt BOB… : )

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Das Stück bis jetzt war ja noch recht angenehm zu fahren. Ab Lakeland ging es dann auf die Penninsula Development Road. Die einzige Strasse die hoch führt von der Ost Küste aus. Ab jetzt gab es nur noch alle 50 km mal einen 5 km lang Asphaltieren part. Der Rest war Staub,Staub,Staub und Steine. Wäre alles kein Problem wenn keiner entgegen kommen würde. Die Roadtrains mit 3 Anhängern wirbeln schon ordentlich Steine auf, so das Steinschläge unvermeidbar sind. Zudem sieht man gar nichts mehr wenn einer an dir vorbei zieht.



CAPE YORK die erste…

28 08 2009

Alles war perfekt. Jeder von uns war erste Sahne vorbereitet und brannte förmlich für Cape York. Man konnte echt merken das das was großes werden könnte. Der Troopy ( Martin & Maria), der Defender (2 Engländer + 3 Mädchen im Gepäck) und der Cruiser ( Sandra + Kosta) haben sich auf den Weg gemacht die Alte Telegraphen Strasse aus zu checken sowie unsere Autos mal Art gerecht zu behandeln. Für uns ist  Cape York ab jetzt einer der besten Flecken Erde den wir je sehen durften.

von links nach rechts: Wir,Martin&Maria, Engländer und Gepäck

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Der erste Tag hat schon mal super begonnen. Port Douglas und Cape Tribulation bestehen förmlich nur aus Palmen Stränden und so wurde der erste Tag nur mit faulenzen am Strand und schwimmen in Crocodil verseuchten Gewässern verbracht. Wir haben uns nachher schon gewundert warum sonst keiner im Wasser war. Das Schild haben wir erst hinterher gesehen.

Am nächsten Morgen stand der Bloomfield Track auf dem Programm. Wir haben uns viel erhofft und waren nachher ein wenig enttäuscht weil es jetzt nicht wirklich harte Passagen gab wo keiner durchgekommen wäre. Trotzdem haben uns die ersten Water Crossings schon den ersten Vorgeschmack auf den Telegraphen Track geliefert.



Ein Traum wird wahr: CAPE YORK

13 08 2009

So nach Monaten des Warten und Schufften für diese Tour ist es jetzt endlich so weit. Wir sitzen grade bei Mc´s und können es kaum erwarten morgen aufzubrechen. Der Grund warum wir noch bis Morgen gewartet haben sind Maria und Martin sowie 2 Engländer die auch mit wollen.

Die beiden haben über Gumtree nach anderen 4WD´s gesucht und wir konnten unseren Augen nicht Trauen als wir die Anzeige gesehen haben.
Martin und Maria sind in einem Troopy unterwegs und kommen auch aus Deutschland. Die beiden können es ebenso kaum erwarten weiter zu fahren. Die letzten Tage haben wir mit restliches Equipment kaufen und Planung verbracht. Jetzt sind wir bereit für unser Abenteuer. Das geile ist, es kommen noch 2 Engländer mit, somit sind wir gezwungen Englisch zu reden und noch geiler ist, das sie einen Seilwinde haben . Sicherer kann man den Trip nicht machen.

Wir wollten uns mit diesem Beitrag für die nächsten 3 Wochen abmelden. Ich weiß wäre nicht nötig gewesen, weil wir sowieso lahm beim schreiben sind, aber ich bin grad zu aufgeregt um nichts zu schreiben….

Dann mal auf wiedersehen…  und dann hoffentlich mit Action vom feinsten.

 

Sandra und Kosta



Australien zeigt sich wieder von seiner schönsten Seite..

11 08 2009

Die Matratze ist der absolute Wahnsinn!  nachdem ja die erste Nacht nicht ganz so gut verlaufen ist, haben wir die zweite Nacht sehr gut geschlafen! Keine Straße in unmittelbarer Umgebung, keine Straßenlaternen, keine neugierigen Fußgänger und vorallem keine Sprinkler :)

das isse :)

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Wie man hier sehen kann, waren wir auch am Fuße des Wasserfalls! Ein Wahnsinnsausblick und ein Wahnsinns Wandertrip da runter.

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Direkt im Anschluss gings dann weiter zum Mission Beach und zum Bilgil  Beach Campground! Für 15 $ die Nacht, konnte man hier, nahezu direkt am Strand campen! Unser erste Strand mit Palmen, endlich. Am nächsten morgen war dann sogar das Wetter noch bombig, blauer Himmel, Sonne, Palmen, Sandstrand und kaum eine Menschenseele..

 

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Gerne wären wir länger geblieben, aber die Vorfreude auf den Paronella Park war so groß, dass wir doch früh gefahren sind.